Winter im Weingut

Während sich die Weinstöcke in der Winterruhe befinden, haben wir mit dem Rebschnitt begonnen...

Der Rebschnitt verlangt Präzision, denn er bestimmt die Güte der Trauben und die Lebensdauer des Rebstockes. Je nach Wuchskraft werden ein bis zwei Triebe ausgesucht und individuell die Länge bestimmt. Dann wird der Trieb mit der Hand geschnitten und zu einem Bogen gebunden.

Das überzählige Holz des Vorjahres wird mit der Hand aus dem Drahtrahmen gezogen und verbleibt als wichtiger Nährstofflieferant im Weingarten. Im Frühjahr wird es zerkleinert und setzt sich langsam zu wertvollem Dauerhumus um.

Winterarbeit: Rückschnitt des einjährigen und Korrekturen des alten Holzes.
Aus dem Bogen des einjährigen Holzes wachsen im Frühjahr die neuen, jungen Triebe.
Das Weingut Tinnacher im Winter
Das überzählige Holz des Vorjahres wird mit der Hand aus dem Drahtrahmen gezogen und verbleibt als wichtiger Nährstofflieferant im Weingarten.

Auch der Weinkeller befindet sich in Winterruhe. Die meisten Fässer gären noch und die Weine werden die kommenden Monate auf der Hefe ruhen um zu vielschichtigen, komplexen und ausgewogenen Gewächsen zu reifen.

Bereits jetzt zeigt sich, dass die langsame Entwicklung der Trauben während des Jahres bei den aromatischen Rebsorten Gelber Muskateller, Traminer und Sauvignon Blanc besonders vielschichte Geschmacksnuancen hervorgebracht hat. Dank unserer sorgsamen Handarbeit während der Vegetation, Ertragsreduktionen und individueller Handlese werden die Weine auch über großes Entwicklungs- und Reifepotenzial verfügen.

Fasskeller im Weingut, Foto: Bortarsasag